Alarmierung


Seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedten im Jahr 1886 hat sich die Alarmierung der Wehrmitglieder in mehreren Schritten stark verändert. In den Anfangszeiten wurde in den Straßen des Dorfes persönlich unter Einsatz eines Horns alarmiert. Mit Einführung der Telefontechnik und weiterer Verbreitung der Telefone konnte die Alarmierung über eine Telefonkette erfolgen. Schon bald folgte dann der Einsatz von Sirenen, die ein zeitgleiches Alarmieren der Wehrmitglieder ermöglichten.

Digitaler Meldeempfänger

1976 wurden in Hamburg die Sirenen für die Feueralarmierung außer Betrieb genommen. Verschiedene Gründe haben dazu beigetragen, dass immer mehr Feuerwehren zur stillen Alarmierung übergegangen sind. So kann eine Sirene immer nur die Wehrmitglieder alarmieren, die sich innerhalb der akustischen Reichweite befinden. Außerdem ist keine Alarmierung einzelner Kräfte (z. B. nur Kräfte mit spezieller Ausbildung) möglich. Hamburg verfügt heute über ein Sirenennetz speziell zur Warnung vor Sturmfluten. Die Feueralarmierung erfolgt in Nienstedten über Funkmeldeempfänger.

Heute führt jeder Feuerwehrmann in Hamburg einen Digitalen Meldeempfänger (DME) mit sich und erhält damit bei einer Alarmierung sofort folgende Informationen:

– Was ist passiert – verwendet werden hierfür Abkürzungen wie z. B. FEUBMA (steht für Feuer Brandmeldeanlage)
– Wo ist es geschehen
– Kurzer Infotext
– Welche Wehren sind mit alarmiert


Ablauf einer Alarmierung

Was passiert eigentlich, wenn bei mir in der Küche das Essen brennt und ich die Feuerwehr rufe?

Digitaler Meldeempfänger

Zuerst wird der Disponent aus der Feuerwehrzentrale ein paar Fragen stellen, die sich an den in Notfällen allgemein verwendeten 5 W’s orientieren:

– Wer ruft an
– Wo ist es passiert
– Was ist passiert
– Wie viele sind davon betroffen
– Warten auf weitere Rückfragen

Spätestens nach Klärung dieser Fragen erfolgt die Alarmierung der nächstgelegenen Feuerwehr und ggf. zusätzlicher weiterer Wehren über den digitalen Meldeempfänger. Zusätzlich erhalten alle beteiligten Wehren in Kurzform die vorher erfragten Informationen per Fax. Jedes Wehrmitglied macht sich unverzüglich nach der Alarmierung auf den Weg zu seiner Wache und rüstet sich dort mit seiner persönlichen Schutzausrüstung aus. Das Löschfahrzeug rückt aus, sobald es mit einer sogenannten Staffel von mindestens 6 Mann besetzt ist. Im Idealfall vergeht von der Alarmierung bis zum Ausrücken des ersten Fahrzeuges eine Zeit von nur 5 bis 6 Minuten. Bedingt durch unterschiedliche Einflussfaktoren (z. B. starker Schneefall und Eis) kann sich die Ausrückzeit jedoch auch auf ca. 8 bis 10 Minuten erhöhen. Weitere Einsatzkräfte rücken mit dem zweiten Fahrzeug unmittelbar nach.


Technik


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